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               Personalbemessung

          

               

 

 

 

 

 

Phase 1:
Aufgabenkatalog erstellen

 

Der Aufgabenkatalog stellt die Grundlage der Personalbemessung dar. Mit ihm steht und fällt das Projektergebnis. Aus diesem Grund widmen viele Unternehmen sich sehr intensiv dieser ersten Phase.
Wie kommen Sie im Projekt an die richtigen Aufgaben?

 

 

Methoden zur Bestimmungen der Aufgaben bzw. Tätigkeiten des Bereichs

 

  • Dokumentenstudium (Stellenbeschreibungen, Prozesskataloge, Gesetzte …)
  • Interviewmethode
  • Workshop
  • Arbeitsplatzbegehung

Geeignete Verfahren 

 

  • Brown-Paper-Methode
  • Prozessmodellierung (Detailprozess, Prozesslandkarte oder ...)
  • Selbstaufschreibung durch den zu untersuchenden Bereich

Ermittlung der Brutto-Nettozeiten

 

Doch neben dem Aufgabenkatalog gehören noch mehr Aspekte zu dieser Phase. Auch das Thema Brutto-Nettozeiten, also die Werten für einen Vollzeitarbeitsplatz, ist wichtig. Wir haben uns für den Begriff Mitarbeiterkapazität und damit für die Abkürzung MAK entschieden, die wir aus Gründen der Vereinfachung im Folgenden weiter benutzen werden.
Die Grundüberlegung für die Berechnung der Mitarbeiterkapazität ist bei allen Begriffen aber gleich.

 

Gängige Abkürzungen für die Kapazität

MAK = Mitarbeiterkapazität

VZÄ = Vollzeitäquivalent

FTE = full time equivalent englisch für Vollzeitäquivalent

VBE oder VbE = Vollbeschäftigteneinheit

MÄ = Mitarbeiteräquivalent

AKA = Arbeitskraftanteile

PP = Personalpunkt

VBÄ = Vollbeschäftigtenäquivalent

 


Umgang mit Verteilzeiten

 

Die Frage, die sich in der ersten Phase auch immer wieder stellt, ist die Frage nach dem Umgang mit Verteilzeiten.

Der Umgang mit Verteilzeiten wird vollkommen unterschiedlich gehandhabt. In erster Linie hängt es vom gewählten Erhebungsverfahren ab. Bei einer Vollerhebung als Schätzverfahren ist zum Beispiel davon auszugehen, dass der Anwender seine Zeiten inklusive der aufgewendeten Verteilzeiten schätzt.

Bei Verfahren wie der Zeitmessung oder auch Fremdbeobachtungen wird die Verteilzeit häufig gesondert betrachtet. Ob sie hierbei jedoch auch gesondert erhoben oder per Aufschlag auf die Bearbeitungszeit oder als Abschlag von der zur Verfügung stehenden Jahresarbeitszeit betrachtet wird, wird ebenfalls unterschiedlich gehandhabt.

Wenn Sie eine möglichst kurze Projektlaufzeit erreichen möchten, so begeben Sie sich mit dem fertigen Aufgabenkatalog nicht nur zu den Personen, die im Rahmen der Erhebung untersucht werden, sondern auch zu denen, die Ihnen Mengen liefern können. Diese Mengen benötigen Sie zwar erst in der dritten Phase der Auswertung, aber erfahrungsgemäß ist es teilweise sehr aufwändig, Mengenquellen zu identifizieren und die Werte zu erhalten.

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